Why I love my job!

17 04 2011

Punkt 1: Sollte zwischen den ganzen Trucks doch mal eine größere Pause (und so groß muss sie gar nicht sein) entstehen, legen wir uns in die Schubkarren, lassen uns die Sonne ins Gesicht scheinen und genießen die Ruhe… Und das kam in den letzten Tagen doch relativ oft vor. Und das Beste daran ist ja, dass wir dafür bezahlt werden, denn es weiß ja keiner was wir machen.
Weil –
Punkt 2: Außer uns ist niemand da! Ab und zu schaut zwar mal der Chef rein, aber der ist auch immer ganz schnell wieder verschwunden, sagt auch nichts allzu Wichtiges und ist ja eigentlich sowieso nur da um mal kurz Angst zu verbreiten.
Punkt 3: Weil keiner da ist, können wir den größten Unsinn machen – den Kartoffelberg hinunterrollen, Wipeout auf den Fließbändern oder Baseball mit Kartoffel und Schaufel spielen oder uns einfach sonst wie gegenseitig fertig machen. Solange sich die Halle füllt, ist es ja egal wie wir  unsere Arbeit machen, kontrollieren kann ja keiner.
Punkt 4: Egal wie mies gelaunt man früh morgens dort ankommt, spätestens zur (manchmal nicht vorhandenen, aber trotzdem gedachten) Mittagspause kann ich sagen “Guys, you made my day!” Egal ob die Iren sich nun gegenseitig fertig machen oder mich mal wieder verarschen, was solls, Spaß macht es 🙂

Was hier sonst noch so passiert:
Hab mein erstes Erdbeben gehabt! Ich saß an meinem freien Tag draußen und auf einmal bebt der Saloon. Die anderen, die schon länger hier sind meinten sogar, es hat sich stärker angehört, als das große in Christchurch, aber kurz danach kam nichts in den Nachrichten, also wird es wohl nicht allzu schwer gewesen sein. Und nach 2 Sekunden war es auch schon wieder vorbei, hier war es ja nur ein kurzer Moment der Verwirrtheit, keine Panik 😉

Aber sonst passiert hier echt nicht soviel, ich arbeite halt meisten von 6.30 bis 16 Uhr, meistens länger, ich bin seit 6 Wochen hier und hab gerade mal meinen 6. komplett freien Tag und die Shed werden wohl bis nächstes Wochenende voll werden, das heißt vor oder nach dem Osterwochenende werde ich dann wohl weiterziehen. Vielleicht muss ich dann hier nie wieder arbeiten, mal sehen was sich so ergibt. Planen bringt ja nichts!



Huch, es gibt sie noch…

30 03 2011

Wie immer, wenn ich gerade irgendwo arbeite, kommt hier immer sehr wenig. Das liegt vielleicht zum einen daran, dass es kaum etwas Neues gibt, aber vor allem auch daran, dass ich abends so müde bin und sowieso schon wenig Zeit für mich, da hat man kaum noch Lust irgendetwas zu schreiben. Letzte Woche haben wir sogar mal einen 13 Stunden Tag auf der Erntemaschine gehabt – von 6 bis 19 Uhr auf dem Feld zu arbeiten macht keinen Spaß, glaubt mir. Diese Woche hat die Schichtarbeit angefangen und neben der Feldarbeit gab es jetzt auch ein paar Plätze im Potato Shed, wo die Kartoffeln über den Winter eingelagert werden. Die Erntemaschine ging mir ganz schön auf die Nerven, vor allem am Ende, als wir neben den Ohrschützern auch noch diese grässlichen Schutzbrillen tragen mussten und das alles zusammen so sehr auf meine Brillenbügel gedrückt hat, dass ich Kopfschmerzen bekommen hab. Deswegen hab ich zumindest mal nachgefragt ob ich in einen der Sheds wechseln kann und, YES, obwohl im Potato Shed eigentlich nur die Jungs eingesetzt wurden, haben sie mir trotzdem eine Stelle dort gegeben. Liegt wahrscheinlich vor allem an der Autoknappheit und dass sie mindestens eine Person im Team brauchten, die alle mit dem eigenen Auto zur Arbeit fahren kann. Mein Auto bringt mir halt doch was 😉
Meine Aufgabe ist im Prinzip die gleiche wie vorher: Ich stehe am Fließband (uuuh, wer hätte das gedacht…) und sortiere nach wie vor das Grünzeug, den Dreck und die verrottenden Kartoffeln raus. Solange der Chef nicht da ist, muss ich mir nicht mal so viele Gedanken machen. Kontrolliert werden kann es eh nicht und am ersten Abend in der Nachtschicht hat man sogar ohne meine Position gearbeitet, das heißt alle faulen Kartoffeln wurden eingelagert, also kann ich eigentlich eh nicht so wichtig sein. Umso besser für mich 🙂
Wenn mal gerade kein Truck zum Entladen da ist, muss halt ein bisschen gefegt werden, aber das war es auch schon. An meinem zweiten Tag im Shed war der Harvester auf dem Feld kaputt, das heißt bei uns kam auch nichts an und wir saßen erst einmal zwei Stunden rum – und werden dafür bezahlt! Das ist mir nur Recht…
Naja, das geht jetzt vermutlich so 4/5 Wochen, je nachdem wie das Wetter mitspielt, danach sollte ich genügend Geld haben um die Südinsel fertig abzureisen und dann mal sehen was ich mache… Still in Gedanken überlege ich ja mir danach noch eine Arbeit zu suchen um vielleicht noch ein paar Tage in Australien verbringen zu können, aber ich will ja nichts planen!

Und hier mal wieder eine Bilderflut von zusammenhangslosen Bildern, die sich in den letzten Wochen angesammelt haben…

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“Heute ist Freitag? War nicht gestern noch Wochenende?”

18 03 2011

Seit 2 Wochen, … 2 Wochen, wo ist die Zeit hin? Jedenfalls bin ich jetzt schon so lange hier und hab im Prinzip auch jeden Tag gearbeitet. Vielleicht mal nur ein paar Stunden, aber doch irgendwie jeden Tag. So hab ich letzte Woche fast 50 zusammenbekommen – yay, ich sehe Geld! Diese Woche wird wohl auch nicht viel anders aussehen, ich versuche jedenfalls jede Arbeit zu nehmen, die ich kriegen kann. Deswegen hab ich hier auch noch nicht viel gesehen, aber das Gute ist ja: hier gibt es auch gar nichts 😀
Das Einzige, worauf man sich jeden Morgen freuen kann ist ein neuer spektakulärer Sonnenaufgang! Die Wolken stehen einfach immer anders, so dass der Himmel immer in anderen Konstellationen eingefärbt ist – einfach toll! Leider trau ich mich nicht meine Kamera mit auf die Arbeit zu nehmen um das einzufangen… Es ist einfach viel zu staubig da, das kann gar nicht gut ausgehen.
Und soviel zu meiner Arbeit: Im Prinzip mache ich jeden Tag was anderes, manchmal drei verschiedene Sachen am Tag, das macht die sowieso schon eintönige Arbeit zumindest etwas erträglicher. Wenn man dann auch noch in der Arbeitszeit rumfahren muss um zu einer anderen Arbeitsstelle zu kommen und für die Zeit trotzdem bezahlt wird freut einen das natürlich umso mehr.

Und was ich jetzt alles machen?

Onion Shed: Ganz am Anfang durfte ich beim In-Take sauber machen – das ist zwar übelst viel Dreck, aber da ist es (im Gegensatz zu allen anderen Arbeitsstellen) zumindest leise und man kann sich soviel Zeit lassen wie man möchte. Sonst steht eigentlich immer Grading an, das heißt man steht am Fließband und sortiert die schlechten Zwiebeln aus. Ja, sehr langweilig… besonders wenn man manchmal nicht Musik hören darf :/ Aber bis jetzt musste ich auch noch nie einen ganzen Tag dort am Fließband stehen, ich weiß also nicht wie sich das anfühlen muss. Zum Glück!

Harvesting: Jaja, die Ernte… wir stehen auf der Erntemaschine (faszinierendes Teil!) am Fließband und sortieren den Dreck von den Kartoffeln und Karotten aus, je nachdem was wir halt gerade machen. Die Kartoffeln sind übrigens um einiges angenehmen, dort klebt nicht soviel Dreck dran und überhaupt sind einfach viel einfacher. Karotten sind einfach grauenvoll… Von dem Geruch wird einem schlecht, die Teile sind übelst schwer (wir reden hier nicht von den kleinen orangenen, sondern von den riesigen weiß-gelben Karotten!) und überhaupt ist es einfach viel anstrengender da irgendwas rauszusuchen.

Carrot washing: Man steht am Fließband (das Ding schon wieder? Ja, wir stehen echt überall nur am Fließband…) und neben dir fallen die gewaschenen Karotten drauf, man muss nur das Grünzeug, Kartoffeln und orangene Karotten aussortieren. Das wäre eigentlich die angenehmste Arbeit, wenn man dabei nicht so übelst nass von den runterfallenden Kartoffeln werden würde. Und das wir danach auch noch die Arbeit der anderen machen dürfen – den Dreck auf dem Boden in die Boxen schippen – macht das auch nicht besser. Wenn das der Chef wüsste…

Also so sonderlich viel Spaß macht das alles nicht, ist halt wirklich fast alles Fließbandarbeit und in der Lautstärke hat man schon Glück wenn man etwas von seiner Musik verstehen, Gespräche sind da eigentlich gar nicht möglich. Aber wir arbeiten ganz oft um die 10 Stunden, das macht das schon wert.
Ich muss in Gedanken momentan echt alles mit Blenheim vergleichen – Wir haben soviel mehr Arbeit, kriegen auch mehr als den Mindestlohn gezahlt, Holiday Pay wird gleich mit überwiesen und nicht erst am Ende (dann können die einem das zumindest nicht mehr wegnehmen – Gott, wie ich die Leute in Blenheim inzwischen verabscheue u.û), wir leben nicht in übelst engen Zimmern, zahlen nur $70 anstatt $120 die Woche (na gut, dafür hatten wir dort eine tägliche Reinigungskraft hier müssen wir selber putzen, aber trotzdem!) und wenn wir wegen Regen nicht arbeiten können, wird die Miete noch nicht einmal abgezogen. Dort mussten wir jeden Tag $4 für den Transport bezahlen, hier haben wir zwei riesige Autos gestellt bekommen, mit denen wir sogar nach der Arbeit noch in die Stadt zum einkaufen fahren können, Handschuhe kriegen wir fast schon hinterhergeschmissen, dort haben wir für ein $0.99-Paar Handschuhe erst einmal $4,50 gezahlt. Und überhaupt mussten wir dort halt für alles noch extra bezahlen, während hier irgendwie alles selbstverständlich ist. Und überhaupt ist es eigentlich auch recht locker drauf – gestern durften wir mit dem Auto unseres Chefs vom Feld rüber zum Carrot Washing fahren, weil die anderen unser eigentliches Auto zum zurückkommen gebraucht haben. In Deutschland einfach schon mal das Auto vom Chef bekommen? Nee? Jaja, ist schon krass hier 😉
Aber “unser” Chef ist ja gar nicht der richtige Chef, sondern nur der Sohn, der halt auch relativ viel hier besitzt. Und das mit nur 26! Jedenfalls ist “unser” Chef halt richtig locker drauf, aber der eigentliche Chef ist richtig übel. Der ist echt nie zufrieden und meckert die ganze Zeit nur rum, muss sich halt immer aufspielen damit auch ja jeder weiß, wer hier das sagen halt und überhaupt… Halt wie fast jeder Chef, nur noch ein bisschen schlimmer. Aber ich hab zum Glück nicht allzu viel mit dem zu tun, der ist vor allem im Onion Shed und da bin ich ja nur alle paar Tage mal und in ein paar Tagen ist die Zwiebelzeit sowieso vorbei. Dann fangen wir mit Tag- und Nachtschichten in der Kartoffelernte an… Na das wird ein Spaß :/



Ein bisschen im Nirgendwo

10 03 2011

Ashburton ist ja mal alles andere als eine Touristenstadt, deswegen ist es wohl auch einfacher hier an Arbeit zu kommen – die meisten wissen ja nicht einmal wo Ashburton überhaupt liegt, auch wenn es gar nicht mal soo klein ist. Die Stadt ist echt eher uninteressant, es gibt halt die größeren günstigen Supermärkte, Mäcces und was man halt sonst noch so braucht (ja, Mäcces braucht man auch – kostenloses unbegrenztes Internet!). Und (aus welchem Grund auch immer) eine Touristeninformation (welche Touristen?), die mir sogar bezüglich meines Jobs helfen konnte!
Am Telefon meinte man zu mir “Ruf dann einfach an, wenn du da bist”, dann bin ich also in das i-Site (sowieso die erste Station in jeder neuen Stadt), und wurde dort schon von allen Seiten vollgequatscht, bevor ich überhaupt zum anrufen kam… Erst von einem Amerikaner, bei dem ich bis heute nicht weiß, was genau er von mir wollte, außer dass ich ihn doch anrufen soll (was ich bis heute nicht gemacht hab), “das wird schon seinen Grund haben”, und dann auch von der Arbeiterin dort. Die hat nur den Namen der Farm gesehen und schon: “Ach da bist du! Ich weiß wo das ist, weißt du denn schon ob du da wohnen kannst? Nein? Weißt du denn wo das ist? Ich kann ja mal die Eltern anrufen, die kenne ich, blablablabla”. Irgendwann kam ich dann wirklich mal dazu überhaupt hier auf der Farm anzurufen – kam aber nur der Anrufbeantworter. Dann ging die Frau natürlich ab und hat gleich die Eltern von meinem Chef angerufen, ich sollte dann dort vorbeischauen und dann weitersehen. Dann musste ich also zu den Eltern fahren (peinlicher geht es ja eigentlich kaum noch…) und wurde dort dann von dem Enkel abgeholt, dem ich dann im Affenzahn hinterher fahren musste. Und so bin ich dann schließlich doch noch hier angekommen 😀 Wenn auch über Umwege…

Hier scheint sowieso alle sehr unorganisiert zu sein. Alles über die Arbeit und die Unterkunft erfahre ich nicht von den Angestellten, sondern von den anderen Backpackern, die hier wohnen, ich wusste gar nicht wann mein erster Arbeitstag ist, wo ich hinmuss, wie ich hinkomme, und so weiter. Ging dann natürlich alles irgendwie, aber ein bisschen mehr Informationen hätte ich mir schon gewünscht. Auch jetzt wissen die immer noch nichts von mir außer meinem Vornamen und meiner Handynummer, obwohl ich jetzt schon 4 Tage gearbeitet hab! “Yeah, I will sort that out during this week.” Na alles klar u.û

Die Arbeit ist eigentlich gar nicht mal so schlecht, im Onion Shed war es ganz relaxt, auf der Erntemaschine ist es zwar ganz schön laut, aber im Großen und Ganzen auch nicht so übel und ne ganze Menge Stunden hab ich auch… Ärgert mich nur ein bisschen, dass die im Onion Shed jeden Tag 10 Stunden haben, während wir auf der Erntemaschine immer nur um die 8 haben – ich will auch so lange arbeiten und Geld verdienen! Aber bald soll es ja mit den Kartoffeln richtig losgehen, dann gibt es hier Tag- und Nachtschicht, mit jeweils 9 Stunden – na immerhin. Zumindest hoffe ich momentan auch am Wochenende arbeiten zu können, zumindest samstags soll es wohl Arbeit geben… Na hoffentlich spielt das Wetter auch mit. Kann ja nicht sein, dass Früchte UND Gemüse sich gegen mich verschworen haben 🙂



“Gott, du machst mich fertig!” – “Ja, du mich auch.”

7 03 2011

Kleines Rätsel:
Ein Mann steigt in ein Auto, möchte losfahren und stirbt an einem Herzinfarkt. Was ist passiert?

Lösung gibt es am Ende, ich hoffe ich bin nicht die Einzige die daran so verzweifelt ist 😀 Oder eher andere daran verzweifeln lässt, ich glaub Freddi hat die Krise bekommen, als ich einfach ewig gebraucht habe um das zu lösen…

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Eigentlich ganz lustig wie wir dazu kamen Rätsel zu lösen: Wir schlafen ja jetzt in meinem Auto – ja, das kleine Ding, mit dem ich mich fortbewege und eigentlich nicht zum Schlafen ausgelegt ist. Vor allem nicht für große Menschen. Aber irgendwie haben wir dann doch noch zwei etwas komplizierte Positionen im Auto gefunden in denen man vielleicht hätte schlafen können, aber es war einfach so unbequem, dass wir noch ewig wach lagen und, naja, Rätsel gelöst haben… oder halt auch nicht!
Richtig beängstigend wurde das ja kurz vor Rätsels Lösung, als neben uns erst ein Auto vorbeigefahren ist (wir standen auf einem Rastplatz neben dem Highway), kurz eine Runde im Wald gedreht hat, dann ein zweites Auto gekommen ist, die beiden haben dann kurz gegenüber gestanden, das erste Auto ist weg, das zweite hat jetzt seine Runde gedreht. Hatte man ja erst einmal keine Ahnung was das ganze soll, dann ist das zweite Auto auch noch auf uns zu, hat neben uns gehalten, wir haben hoch geguckt und schon totale Panik, dass das die Polizei ist. Vor allem haben wir ja ohne Brillen auch nichts gesehen! Dann haben wir halt kurz hochgeguckt, die haben uns auch noch mit Taschenlampen ins Gesicht geleuchtet, wir hatten immer noch keinen Plan was das ganze jetzt soll und haben eigentlich erwartet, dass da jetzt einer rauskommt oder so… Aber nichts! Die sind dann einfach weiter und abgehauen.
Unsere Vermutung: Die hatten mehr Angst vor uns, als wir vor ihnen – die haben Drogen ausgetauscht. Freddi meinte gesehen zu haben, dass das doch eher Jugendliche waren und halt eine abgelegene Stelle gesucht haben und dann schließlich nur überprüft haben ob bei uns im Auto die Polizei sitzt… naja, jedenfalls ist nichts passiert, die Polizei hat uns auch nicht erwischt und irgendwie haben wir dann auch noch mehr oder weniger geschlafen… Aber Wildcampen allein werde ich wohl erst einmal nicht mehr machen, wenn wir dann wieder getrennte Wege gehen, das ist mir doch ein bisschen zu aufregend.

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Das ganze war übrigens in Twizel – an dem Freitag sind wir ja von Queenstown aus nach Twizel aufgebrochen, haben überlegt die Herr der Ringe-Tour auf die Pelennor Fields (die Gegend von der Riesenschlacht ganz am Ende des dritten Teils) zu machen, haben es dann aber doch gelassen und sind weiter nach Mt Cook – Neuseelands größtem Berg. Und ab und zu hatten wir sogar Glück und er hat mal seine Spitze gezeigt. Sieht man hier ja auch nicht immer 🙂

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Am Samstag ging es dann weiter nach Lake Tekapo durch das Mackenzie Hochland. Auf das hatte ich mich ja schon die ganze Zeit in Neuseeland gefreut, ganz einfach IMG_9487wegen der Buchreihe “Im Land der langen weißen Wolke”, die hier angelegt ist. Und weil ich den Charakter im Buch von James McKenzie so toll fand, den gab es übrigens auch in Wirklichkeit. Der hat damals von den ganzen großen Schafstationen immer einzelne Schafe geklaut und die in das damals noch unbekannte Hochland geführt. Das ging dann auch einige Jahre, die Schafe hatte er immer wo anders verkauft, so die große Kohle gemacht, wurde dann irgendwann aber auch geschnappt… Und er hat befreit, wurde wieder geschnappt, deportiert und was weiß ich noch alles, jedenfalls ist er sozusagen der Entdecker des Hochlandes, das sich so super für die Schafzucht geeignet hat und deswegen hat man es jetzt auch nach ihm benannt. Mal so kleine Hintergrundsgeschichte nebenbei 😉
Wetterbedingt konnte man jetzt hier auch nicht so viel machen, wir waren am Observatorium, an der “Church of the Old Shepherd” (da steht halt so eine kleine Kirche, die total bekannt ist und super oft fotografiert wird, aber eigentlich hab ich keine Ahnung, was daran so besonders ist) und das Hütehund-Denkmal.
Naja, und sonst halt Zeit absitzen…

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Am Sonntag dann großer Abschied nach genau 2 Wochen campen und weiter nach Ashburton – arbeiten! Man, wie ich mich freue…

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Lösung:
Der Mann war früher Leichenfahrer, ist jetzt nach einem Berufswechsel Taxifahrer und befindet sich auf seiner ersten Fahrt im neuen Job. Der erste Kunde sitzt im Auto, sagt wo es hingeht und fasst den Taxifahrer an, der von der Berührung (er war ja vorher nur Leichen im Auto gewohnt…) so geschockt ist, dass er einen Herzinfarkt bekommt.