Durch die Wolken nach Norden

25 06 2011

Am Tag unserer Abreise aus Queenstown standen die Wolken so tief, dass wir im Prinzip durch sie hindurch gefahren sind – und dass alles ein bisschen gespenstisch aussieht. Aber so richtig. Wird man da nicht an den ein oder anderen Horrorfilm erinnert?

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Wir müssen relativ zügig nach Norden fahren, da ich am 1. Juli mein Auto abgeben muss und wir noch Hawke’s Bay, das Eastcape und Rotorua auf dem Rückweg mit aufnehmen möchten. Zumindest um sagen zu können “Wir waren da.” Und es macht echt KEINEN Spaß den ganzen Tag am Steuer zu sitzen! Am ersten Tag 4 Stunden nach Lake Tekapo, von dort über 5 Stunden nach Kaikoura im strömenden Regen und dann eine doch ganz kurze Strecke nach Picton (wo wir ohne Aufpreis einfach mal so von einem Dorm wieder in ein Doppelzimmer gesteckt wurden :)) um dann am nächsten Tag mit der Fähre zurück auf die Nordinsel zu fahren.

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Die Fährfahrt war dann einfach nur grauenvoll – verglichen mit der Hinfahrt. Erst einmal haben wir morgens  8.00 Uhr eine SMS bekommen, dass die Fähre Verspätung hat und wir später kommen sollen. Dann standen wir noch ewig in der Reihe bis es endlich mal mit der Auffahrt begann und auf der Fähre haben wir uns einfach nur noch schlecht gefühlt. Ich weiß nicht wieso, es war kein starker Seegang, sondern genauso ruhig wie die Fahrt zuvor. Halb am Verhungern haben wir dann die Fähre verlassen, aber Auto fahren in Wellington? Nein danke! Dann sind wir erst einmal ewig auf dem Highway entlang um irgendwo ein bisschen entfernt vom großen Verkehr irgendetwas zu Essen zu finden… Zuerst wollten wir ja von Wellington aus gleich nach Napier durchfahren, aber das wären 5 Stunden gewesen und dafür hatte ich weder Ausdauer noch Lust. So haben wir nach nicht einmal 2 Stunden Stop in Masterton gemacht. Eine der hässlichsten Städte, die ich hier gesehen habe… Aber jetzt back to plan!



Es gibt so Dinge,an die gewöhnt man sich nie

14 02 2011

(Am besten erst einmal 3 Einträge zurück und dann nach oben durcharbeiten ;))

Abschiede gehören dabei auf jeden Fall mit dazu. Sie kommen immer und immer wieder und je länger man an einem Ort geblieben ist wird es umso schwerer. Dazu kommt, dass man eigentlich nicht zweimal an einen Ort gehen sollte, vor allem wenn man vorher schon eine tolle Zeit hatte. So wird man ja doch nur enttäuscht, weil sich einfach mal alles in der Zwischenzeit verändert…

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Selbstauslöserbilder FTW man! Die ganzen Einzelbilder mit jedem erspar ich mir mal jetzt, die werden einfach nur ausgedruckt und mit mir rumgetragen <3

Und hier in Motueka wurde ich dann zwar auch gleich von ein paar Bekannten umgerannt, aber so richtig gut fühle ich mich hier einfach nicht. Das war mir auch von vorherein klar, dass es ganz seltsam wird, aber man hatte ja noch Hoffnung, dass man sich täuscht. Jedenfalls versuche ich jetzt mein Glück bei der Fischfabrik (und die Chancen stehen sehr gut, weil jetzt ganz ganz viele Plätze frei werden und die nie im Leben so viele neue Bewerber haben wie sie Leute brauchen) und dann suche ich mir eine Wohnung. Das kommt dann im Endeffekt auch um Einiges günstiger raus, 120$ die Woche werden ja doch ne ganze Menge. Und jetzt geht das Sparen mal wirklich los! Die Südinsel wartet 😀



Bäumchen wechsel dich…

11 02 2011

Hier nochmal die Erklärung, warum sich doch wieder alles geändert hat. Nachdem schon letzte Woche kaum Arbeit war, lief es diese Woche auch nicht besser. Montag war ja schon wieder frei, Dienstag gab es auch nur (unglaubliche) 5 Stunden Arbeit und als dann bekannt wurde, dass am Mittwoch schon wieder ein Tag off ist, haben sich die meisten entschlossen abzuhauen – ich auch. Wir haben zwar eine Erklärung bekommen (angeblich haben die Wineries einen extrem niedrigen Preis für die Grapes ausgeschrieben, dadurch wurde beschlossen so wenig an den Vineyards wie möglich zu machen), aber wem hilft das schon. Weil dann aber nach und nach alle gesagt haben, dass wir am Sonntag gehen, hat unsere Chefin dann auch noch kurzerhand entschlossen, dass alle die gehen diese Woche nicht mehr arbeiten dürfen. So hatten die übrigen 8 Leute noch einen vollen Tag. JA, unfair! Aber wenn man das gesagt hätte, hätte sie einen gleich rausgeschmissen, das hat sie mit Freddi gemacht :/ Und seitdem sitze ich den ganzen Tag gelangweilt in Blenheim rum, hurray…

In Motueka geht es diese Woche mit Apple Picking los, da werden ein paar tausend Arbeiter gebraucht, da dürfte sich ja wohl was finden lassen. Und da ich ja auch noch ein paar Leute da drüben kenne, wird es auch nicht so schwer mal wieder “neu anzufangen” oder so. Auch wenn das eigentlich immer der spannende Teil ist 🙂 Aber eigentlich ist der Plan sowieso ein anderer: In Motueka war die Fischfabrik, in der jetzt alle zu den Äpfeln abhauen und deswegen viele freie Plätze sind! Wahrscheinlich verdient man beim Picking mehr, wenn man sich daran gewöhnt hat – ist ja auch Contractarbeit. aber ehrlich gesagt hab ich die Schnauze so was von voll von Orchards und Vineyards, dass ich am liebsten nur noch im Packhaus oder halt in einer Factory arbeiten würde. Und da ich ja nicht schon wieder so lange in Motueka bleiben möchte, versuche ich eigentlich in die Fabrik (von der gleichen Company wie in Motueka) in Ashburton reinzukommen. Die packen da nur Tiefkühlfrost (ich stinke also nicht nach Fisch), der Ort ist nicht allzu groß und touristisch gesehen eher uninteressant (ich gehe also den Massen Deutscher aus dem Weg), es liegt aber trotzdem ganz zentral, so dass ich jedes Wochenende wegfahren könnte: Christchurch + Umgebung, Lake Tekapo, Arthur’s Pass, Oamaru, Mt Cook, alles gar nicht so weit weg!
Wie auch immer, wünscht mir Glück, dass es endlich mal was mit dem Sparen wird!



34,3°C und kaum Wolken…

6 02 2011

Und was macht man da? Natürlich den Berg hochwandern, auf dem es keine Bäume gibt! Zumindest keine die Schatten spenden. Die einzige Hilfe war der doch ganz schön starke Wind ab einer bestimmten Höhe, da ist man zumindest weniger ins Schwitzen gekommen… Und ich kann wenigstens sagen, dass ich endlich etwas in der Gegend unternommen habe 🙂

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Frohes Neues – mal wieder!

6 02 2011

Schon wieder ein neues Jahr? Ja, vor ein paar Tagen war chinesischen Neujahr und wir haben hier so viele Malayen und Taiwanesen, dass das natürlich gefeiert werden muss!

Es passiert hier aber nach wie vor nicht allzu viel,  wir waren mal am Strand (Fotos von anderen auf Facebook, die Fotos von meiner Aldi-Kamera sind total shit), die Klippe hochgeklettert, sonst verbringt man seine freien Tage eigentlich nur damit das Internet in der Bibliothek auszunutzen. Oder in meinem Fall mit Ryo in die Bibliothek gehen und mal für ein paar Minuten seinen Computer benutzen und den Rest der Zeit die ganzen Reiseführer dort zu lesen (oder auch bilderlesen). Konstante gibt es momentan auch nicht, meine Woche sah etwa so aus:
Montag – 8 Stunden
Dienstag – 3 1/2 Stunden
Mittwoch – 5 Stunden (und ich war eine der wenigen aus meiner Gruppe, die überhaupt Arbeit hatte, die Jungs hatten ganz frei)
Donnerstag- 3 Stunden (und die Jungs hatten frei)
Freitag – frei (nur die Jungs)
macht also eine unglaubliche Stundenanzahl von 19 1/2 Stunden, gerade mal genug um die Miete das Essen zu bezahlen. Und damit lieg ich ja noch höher als die meisten anderen, da ich ja einen Tag mehr Arbeit hatte als die anderen, die machen Miese. Wenn das so weiter geht, muss ich mir wohl mal was Neues überlegen – mal wieder 🙁

Zwillingsbild No. 2

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Und ein bisschen von der Arbeit:

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