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2010
An unserem letzten ganzen Tag in Coromandel hatten wir eigentlich einen Ausflug ganz
nach Norden geplant: Port Jackson und Fletcher Bay. Aber der Tag hat ja schon damit mies angefangen, dass ich tanken musste und die Preise dort um 15ct teurer sind als in den anderen Städten, das war schon echt krass… Und dann halt immer weiter nach Norden, durch die hinterste Pampa, auf Gravelroads entlang und immer am Meer – hinter jeder Kurve hatte ich Angst, dass mir ein Auto entgegen kommt und mich runter stößt. Wäre besseres Wetter gewesen, dann wäre es sogar richtig schön gewesen, aber überall war es bewölkt, jede Sekunde hätte es anfangen können zu regnen, da macht Autofahren auch echt keinen Spaß mehr. Also nicht, dass es sonst Spaß machen würde, aber so war es echt grausam 🙁 Die große Ernüchterung kam dann aber so richtig, als ich nach Port Jackson halt zur Fletcher Bay weiter wollte und da ein Ford mit so
einem kleinen Bach war, bei dem man nicht wusste, wie tief das wasser da ist. Das ist mir dann auch viel zu riskant, da mit dem Auto durchzufahren. Nachher bleib ich noch stecken und muss abgeschleppt werden – da hinten kommt man doch so schon schlecht hin und Empfang gab es eigentlich auch nicht wirklich. Also im Prinzip hätten wir uns den Tag sparen können.
Im Hostel habe ich dafür zwei Japanerinnen kennen gelernt (Yay!) und die waren so nett und haben auch gleich gesagt “Wenn du dann in Tokyo studierst, kannst du bei mir wohnen!” – Jaja, war schon geil 😉

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2010
Das sind jetzt 3 neue Beiträge, also besser erst weiter unten lesen 🙂
Und ja – ich bin etwas hinterher mit dem Hochladen, aber beim “Travel” ist es etwas schwerer an Internet ranzukommen, als beim “Work”!
Um eins festzuhalten: Ich hasse Gravelroads! Aber manchmal hat man keine große Wahl, besonders wenn es der schnellste Weg ist und viel zu viele Sachen hat, die man sehen möchte – Kauri Grove, Waiaru Falls, Waterworks!
Der größte Spaß war dann wohl Waterworks, ein kleiner Vergnügungspark, ganz auf Wasserspiele ausgelegt, in dem auch die ältesten Leute wieder zu Kinder werden 🙂
Wir sind aber SO früh losgefahren, dass wir schon vor 13 Uhr in Coromandel Town fahren, wir wussten schon gar nicht mehr, was wir alles mit unserer Zeit anfangen sollten, so sind wir halt nur ein bisschen die “Stadt” (oder eher die Straße) angucken gegangen…
Und ich versuche immer noch Schwäbisch zu verstehen: Dieses blöde “wo” regt mich auf, “Berge” heißen nicht “Barge”, aber was ich absolut nicht verstehe ist “Bähnchen” für eine eine kleine Bahn! ich musste dutzend mal nachfragen, was sie gesagt hatte, einfach weil ich keine Ahnung hatte, was sie meinte. Da ist es ja fast schon einfacher, wenn man als Deutsche Englisch miteinander spricht…
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2010
Tag der Abreise (grauenvoll), zum Glück ging es nach ein bisschen Autofahren wieder – ich war ja nicht allein, dank Anna! Es ging also wieder nach Norden, an einen Ort der laut Lonely Planet 270 (und im Sommer 7000) Einwohner hat: Hahei. Also ein winzig kleiner Ort, der eigentlich auch nur wegen dem Hot Water Beach und der Cathedral Cove angefahren wird. Natürlich auch von uns 😉
Unser Hostel war so ein “schnuckeliges” (Wortwahl stammt nicht von mir!) kleines Häuschen von einem alten Ehepaar. Ich stelle mir das in etwa so vor: Ein Rentnerpaar, um die 60, stellt fest: “Man
ist es langweilig Rentner zu sein”, und dann funktioniert man ein paar Räume im Haus zu kleinen Schlafsälen um und macht ein kleines Hostel daraus. Es gab also genau zwei Schlafräume für je zwei Leute, das Badezimmer war eine Art umfunktionierter Abstellraum (groß und sauber! Der Begriff hört sich so negativ an…) und die Küche haben die einfach mit uns geteilt. Da gehört ja auch schon was dazu, wenn man sein Haus total fremden Leuten zur Verfügung stellt. Strandnähe, günstiger Zimmerpreis, gemachte Betten – ja, die Nacht war dann auch verdammt toll! So gut hab ich schon lange nicht mehr geschlafen.
Der Hot Water Beach war im Prinzip so wie erwartet – nur um einiges kleiner. Ich dachte eigentlich, das wäre so ein langgestreckter Strand, aber es ist ja eigentlich nur so ein kleiner Abschnitt, in denen dann halt die heißen Quellen sind. Und dadurch konnten wir von Glück sagen, dass noch keine Hochsaison war. Der Strand war ja so schon sehr überfüllt, ich will gar nicht wissen, wie es dort im Hochsommer ist!
Erst hatten wir Probleme überhaupt einen Anfang zu finden, da man teils ja echt Glück haben muss die richtige Stelle zu erwischen. Nach einigem Hin und Her haben wir dann einfach einen bereits bestehenden Pool besetzt, den andere gerade verlassen hatten. So einfach kann es gehen 🙂
Und das “Hot” heißt auch wirklich hot! Es gibt Stellen, an denen springt man vor Schmerzen auf, weil es an der
Stelle so heiß ist. Unser Pool war da noch ganz angenehm (zumindest meine Seite ;)), aber allzu lange kann man in den Teilen auch nicht liegen. Und man ist so verdammt dreckig danach, dass man noch mal ins Meer springen muss. Aber das war es wert!
Danach ging es noch weiter zur Cathedral Cove – steil bergauf und ab und immer weiter. Offiziell ist die Cathedral Cove ja gesperrt, aber nach dem Weg wäre es einfach zu schade gewesen, eines DER Must-Dos zu machen, also sind wir (wie eigentlich auch alle anderen) trotzdem durch gegangen – hat sich gelohnt!

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