Ein bisschen Herr der Ringe-Feeling. Oder doch eher Avatar?

18 02 2011

Und falls sich jetzt doch jemand wundert, wieso es jetzt doch öfters was gibt: Ja, mein WiFi geht wieder, das macht doch alles viel einfacher 🙂

Erster großer Ausflug an der Westküste: Oparara(rararararara??) Basins! Ich hatte um ehrlich zu sein keine Ahnung, was ich mir darunter vorstellen soll, aber jeder meinte “JA, da musst du UNBEDINGT hin!” und in den ganzen Broschüren und Reiseführern war das wohl auch eines der Topziele an der Westküste, dann ging es halt noch zwei Stunden in nördliche Richtung. Aber immerhin nicht allein, so musste ich die momentan echt verdammt hohen Benzinkosten nicht allein tragen 😀

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Aber bevor wir dann überhaupt erst zum eigentlichen Oparara Arch gekommen sind, sind wir erst dem Schild zu dem “Moria Gate Arch” gefolgt (na, wer hat jetzt alles an Herr der Ringe gedacht?). Das kann man sich im Prinzip als riesige begehbare Höhle vorstellen, durch die der Fluss läuft, also fast wie ein großes Tor oder so… Ach keine Ahnung – ich würde es ja am liebsten auf den Bildern zeigen, aber in einer doch recht dunklen Höhle und draußen Sonnenschein ist es nicht ganz so einfach :/

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Ich fand ja schon das Moria Gate Arch ganz schön krass, aber die eigentliche  Hauptattraktion war ja das Oparara Arch, was sollte das denn erst sein? Naja, man geht ganz gewöhnlich durch den Wald und denkt sich “Wann hört der Weg endlich auf” und auf einmal schaut man um die Ecke und sieht dieses riiiieeeesige Steintor! Von Weitem war mein erster Gedanke “Boah, wie die fliegenden Inseln in Avatar” und wenn man näher heran geht scheint die Höhle nur noch größer zu werden… Wenn man so etwas sieht fühlt man sich als Mensch echt nur noch kleiner und unbedeutender als man so schon ist, aber man gut, dass ich auf die anderen gehört habe und dahin gefahren bin 😀

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Arbeiten? Ach was, Reisen ist schöner!

17 02 2011

Auch wenn mir eigentlich klar war, dass sich mein letzter Plan ja doch wieder ändert, ist es doch wieder erstaunlich wie schnell und in welche Richtung das gehen kann. Freddi meinte zwar schon in Blenheim “Komm doch mit mir mit die Westküste runter, da suchen wir uns einen Job”, aber irgendwie war ich ja der festen Überzeugung in Motueka klappt es sofort. Hätte es wahrscheinlich auch, wenn ich ein paar Tage mehr gewartet hätte, aber als ich dort ankam war es einfach so… anders als zu der Zeit als ich da war, dass ich die Erinnerungen eigentlich nicht neu schreiben wollte :/ Mich haben zwar gleich ein paar bekannte Gesichter angesprungen als ich ankam, aber es war einfach nicht dasselbe. Und genau deswegen sollte man nie an einen Ort zweimal zurückkehren! (Vielleicht lag es auch daran, dass ich die Leute aus Blenheim zu sehr vermisst habe…)

Jedenfalls hab nach einem Tag in Motueka beschlossen, dass ich früher wegfahre – ab zur Westküste und dann ganz langsam nach unten. Dafür reicht mein Geld eigentlich noch, vor allem da wir meistens in Freddis Van wildcampen können. Wenn es so läuft wie gedacht 🙂 Jetzt erst einmal bin ich noch allein unterwegs in Westport. Wobei allein nicht ganz zutrifft: Nachdem ich schon bei Cape Foulwind mit einem Franzosen unterwegs war hab ich im Hostel später auch noch einen alten Bekannten aus Motueka wiedergetroffen, mit dem es heute auch gleich zu den Oparara Basin geht und der mir heute Abend irgendwas Chinesisches kocht im Ausgleich dafür in meinem Zelt schlafen zu dürfen. JA, ich schlafe im Zelt – jetzt geh ich wirklich unter die Budget-Backpacker! 🙂

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