Im Land der langen weißen Wolke

10 09 2010

Neuseeland = Aotearoa = “Land der langen weißen Wolke”

13 Stunden Flug nach Brisbane – grauenvoll! ich hatte die Plätze, bei denen man die Sitzlehne nicht hochklappen konnte, so konnte ich es mir nicht wirklich gemütlich machen, von schlafen ganz zu schweigen. Und das obwohl der Platz neben mir sogar immer frei war, aber es ging einfach nicht. Man muss wohl echt geübt sein um bei den Bedingungen noch so einen tiefen Schaf zu finden wie die anderen.

@ Anke
Ich hab mir “Remember Me” angeschaut – aber ganz ehrlich? Auf Englisch hab ich von der Thematik kaum was verstanden ^^”

In Brisbane musste ich zum Glück nicht lange warten, aber es sah so gar nicht anders aus als Deutschland, so dass ich einfach nicht die Lust hatte irgendein Foto von Australien zu machen… Aber immerhin kann ich jetzt sagen “Hey, ich war in Australien!”, auch wenn ich eigentlich nichts gesehen habe. Von dort waren es zum Glück nur noch zwei Stunden Flug, da konnte ich auch noch einmal den selben Platz aushalten.

Nachdem mich Deutschland schon mit total schlechtem Wetter verabschiedet hat, hatte ich eigentlich gehofft, dass mir zumindest Neuseeland einen schönen Empfang bereitet und die Sonne scheint und alles. Wär aber auch zu schön gewesen, ich hab den Flug auf der vorderen Kamera verfolgt, um die “lange weiße Wolke” zu sehen, nachdem Neuseeland benannt wurde, als die Ureinwohner bei ihrer Ankunft nichts als diese Wolke sahen. Aber eigentlich hab ich nur graue gesehen, je tiefer wir gekommen sind, desto mehr Regen gab es und den ersten Blick auf das eigentliche Land bekam ich dann eigentlich erst, als wir schon fast auf der Landebahn waren. Aber okay – kann ja nur besser werden!
Durch Pass- und Sicherheitskontrolle ging es ungewöhnlich schnell. So schnell, dass ich in der Eingangshalle erst einmal dumm rumstand. Soviel zum abholen… Aber okay, man kann ja als Außenstehender nicht wissen, dass der Flieger zu früh ankommt und dann noch alles so schnell geht. Ihr sei verziehen 🙂
Jedenfalls kam Doro von Kiwicruisecontrol doch noch und wir sind dann auch gleich los zur Werkstatt um mein “neues” Auto in Empfang zu nehmen. Die Linksfahrübungen sindMD000144 auch ganz gut gelaufen (auch, wenn die Vorfahrtsregeln etwas seltsam und der Kreisverkehr gewöhnungsbedürftig sind), aber sonst finde ich das fahren schon fast noch einfacher als auf der rechten Seite. Am Berg hat sich zwar das Alter etwas bemerkbar gemacht, aber er läuft, alles ist einwandfrei, passt schon! So richtig Angst hatte ich eigentlich erst vor der Fahrt zum Hostel! Die Werkstatt war ja etwas außerhalb, der verkehr kam nicht einmal annähernd an den in Auckland ran… Aber ich habs geschafft! Ohne Unfall, aber leider doch mit Straße verpassen und auch Falschparken ^^” Aber der Herr des Hostels hat dann gleich mal mein Auto auf einen verfügbaren Parkplatz gestellt und heute ist dann auch einer direkt vorm Hostel frei geworden, wo ich dann auch bis Ende der Woche stehen kann – ein Glück! Noch einmal mit dem Auto werd ich in Auckland nur fahren um raus zu fahren, das mache ich dann zum Glück nicht im Berufsverkehr 🙂

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Im Hostel wohne ich momentan mit Yvonne aus Deutschland, die auch eine Woche bleibt und nur zwei Stunden vorher in Neuseeland ankam. Gestern waren auch noch Mathew aus Wales und Guy (oder so…) aus Israel (glaube ich) da, aber die sind heute morgen schon wieder abgereist. Heute ist jemand Neues abgekommen, aber mehr als ein “Hi” haben wir noch nicht zu hören bekommen. Jedenfalls sind wir dann gestern gleich zu dritt losgegangen, konnten mit Mathew auch endlich mal etwas Englisch sprechen und haben die besten Fish & Chips in Auckland gegessen. Den Titel haben sie übrigens auch redlich verdient, das war einfach wahnsinnig lecker!! MD000141 MD000142
Im Hostel wohnen noch zwei Deutsche (Svenja und Marius), die auch am selben Tag wie wir ankamen, deswegen sind wir heute zusammen losgegangen um den ganzen bürokratischen Kram hinter uns zu bringen. In den Postshop – Steuernummer beantragen und Konto eröffnen, zur AA (Automobile Association = neuseeländischer ADAC) – Mitgliedschaft beantragt, in den Fotoladen – die restlichen Fotos ausdrucken, die der kaputte Automat in Deutschland nicht mehr geschafft hat, und natürlich unser erster Großeinkauf. Mir war eigentlich mal so, dass ich gehört hatte, dass es eigentlich relativ günstig hier in Neuseeland ist. Wer auch immer das geschrieben hat, hat die Lebensmittel wohl außer acht gelassen! Das einzig wirklich günstige (im Vergleich zu Deutschland), sind die Kiwis und die anderen im Land angebauten Früchte, sonst war es teilweise echt krass. ich glaub im Endeffekt bin ich noch relativ günstig weggekommen, aber durch das ganze Preisevergleichen und  überhaupt erstmal MD000148 Lebensmittel suchen haben IMG_6491wir für den Einkauf 1 1/2 Stunden gebraucht… und es ist dunkel geworden. Voll gepackt und bergauf kann man sich ja vorstellen, wie wir uns auf dem Rückweg gefühlt haben, es ist nämlich nicht gerade ein kurzer Weg ins Hostel! Dafür hatten wir auf dem Weg einen ganz ganz tollen Blick auf den beleuchteten Skytower (der größte Turm auf der Südhalbkugel), der ist irgendwie nur nachts wirklich schön 😉

So ganz hab ich noch nicht das Gefühl, dass ich hier für eine so lange Zeit bleibe, aber vielleicht liegt das daran, dass ich mich in Auckland noch nicht wirklich wie in Neuseeland fühle, aber so langsam gewöhne ich mich doch schon daran. Den Jetlag hab ich nicht wirklich zu spüren bekommen, mit dem Auto ist jetzt auch alles geregelt, es hat einen Parkplatz gefunden, mit der Bank ist alles klar und sonst kommt auch alles bald per Post. Jetzt geht es eigentlich erst richtig los! 🙂
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Mit dem Internet sieht es ein bisschen knapp aus, das im Hostel ist etwas sehr teuer ($2,50 für 30 Minuten an deren Computer, das WiFi kostet $1 je 1MB). Das macht sich für mich vielleicht etwas schlecht, deswegen gibt es den hier erst einmal aus der Bibliothek – wo ich jetzt natürlich nicht jeden Tag hinlaufen werde!

Das ist übrigens meine neue Handynummer: 0220305965
Ihr müsst aber glaub ich noch die Vorwahl dazu wählen, die ich aber nicht im Kopf habe, aber ihr macht das schon 🙂
So richtig zum Fotografieren kam ich auch noch nicht, wir sind heute morgen nur kurz durch den Park gekommen, der gIMG_6482leich hinter dem Park liegt (wunderschön!) und als wir vom Einkaufen zurückkamen, hatten wir von unserer Verandah einen super Blick auf den Mond. Bitte Flo, hier ist dein gewünschtes Foto 😉  In welche Richtung sich der Abfluss dreht, hab ich aber nicht beobachtet, ich weiß ja noch nicht einmal die Richtung in Deutschland…
Aber das Wichtigste: In der belebtesten Straße der Stadt bewegen sich die grünen Ampelmännchen!!!

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Es geht mir also ganz gut, Anschluss findet man ja sofort, am liebsten würde ich schon früher Auckland verlassen, die Stadt ist irgendwie nicht so der Kracher (und das liegt nicht nur am Verkehr), aber jetzt bleib ich noch solange hier, wie ich auch gebucht hatte. Ein bisschen was zum Angucken gibt es ja auch noch 🙂