Spontane Entschlüsse sind die Besten
16 11 2010Oder: “Hauptsache man läuft den ganzen Tag mit seinem Gewicht auf der Hand herum”
Taupo ist wohl DER Ort für Skydiving und Bungy Jumps schlechthin, trotzdem hatte ich nichts davon hier geplant – zumindest jetzt. Skydiving wollte ich sowieso am Ende meiner Reise machen, weil es so verdammt teuer ist. Und an sich hab ich auch so nicht viel geplant, halt einfach ein bisschen Zeit für mich und so 🙂
Kurz nach meiner Ankunft aber schon die erste Überraschung, das darf man sich ungefähr so vorstellen: Man geht nichts ahnend um die Decke, kann in ein Zimmer reingucken und da steht eine Person, die einem doch sehr bekannt vorkommt. “Hm? Nee, das kann doch nicht sein…” Die Person guckt zurück, guckt mindestens genauso ungläubig wie ich und nach einer gefühlten Ewigkeit dann “Oh mein Gott, das kann doch nicht wahr sein!” und man sieht Netti und Tina aus dem Hairy Berry in Te Puke wieder. Suprise, surprise! War ich also doch nicht ganz allein im neuen Hostel, das ist doch schon einmal ein guter Anfang 😀
Wir haben dann abends auch beschlossen, dann frühs zum Bungy rüber zu gucken, denn wenn man mit dem richtigen Coupon vor 11 Uhr springt, kostet das nur 95$. Eigentlich hab ich mich noch gar nicht dazu entschlossen gehabt zu springen, vor allem da wir gar nicht wussten, ob man das buchen muss. Sind wir also einfach hin, man weiß ja nicht, was der Tag so bringt 😉 Man hat sich ja auch absolut nicht unwohl gefühlt, man wusste ja gar nicht, ob man nun springt oder nicht. Aber so ganz spontan dann: Okay, ich mach das jetzt einfach! Und dann ging es ganz schnell. Zettel ausfüllen, wiegen (und das Gewicht auf die Hand geschrieben bekommen :P) zur Plattform, man wird angeschnallt, ein letztes Foto, “Are you ready?” – “NOOO!!” und schon wird man runterschubst! Das war so schnell, dass der Schrei einem einfach im Hals stecken bleibt. Das Schlimmste ist einfach der Moment in dem man am Abgrund steht und in die Tiefe schaut, da denkt man einfach “Da soll ich runter? Das geht doch nicht…” und dann ist man auch schon unten.
Das ging alles SO schnell, dass man im Nachhinein nicht weiß, ob man nun wirklich gesprungen ist, oder ob das nur ein Traum war. Aber ich hab sowohl Fotos, als auch Video und T-Shirt, ich denke das ist Beweis genug 😉
Naja, mal sehen was mir Taupo sonst noch so bringt!
Fotos gibt es, wenn ich es endlich geschafft habe, sie von der CD bzw. aus dem Internet zu ziehen…
Nachtrag: Viel Reisen – wenig Internet, so geht es momentan weiter: 2 Nächte in Taranaki (Westzipfel auf der Nordinsel), 2 Nächte Wanganui um den River zu erkunden, Dienstag dann nach Wellington und eine Herr der Ringe–Tour machen, Freitag geht meine Fähre auf die Südinsel –> dort wird gearbeitet!
Kategorien : Taupo

