Arbeiten? Ach was, Reisen ist schöner!

17 02 2011

Auch wenn mir eigentlich klar war, dass sich mein letzter Plan ja doch wieder ändert, ist es doch wieder erstaunlich wie schnell und in welche Richtung das gehen kann. Freddi meinte zwar schon in Blenheim “Komm doch mit mir mit die Westküste runter, da suchen wir uns einen Job”, aber irgendwie war ich ja der festen Überzeugung in Motueka klappt es sofort. Hätte es wahrscheinlich auch, wenn ich ein paar Tage mehr gewartet hätte, aber als ich dort ankam war es einfach so… anders als zu der Zeit als ich da war, dass ich die Erinnerungen eigentlich nicht neu schreiben wollte :/ Mich haben zwar gleich ein paar bekannte Gesichter angesprungen als ich ankam, aber es war einfach nicht dasselbe. Und genau deswegen sollte man nie an einen Ort zweimal zurückkehren! (Vielleicht lag es auch daran, dass ich die Leute aus Blenheim zu sehr vermisst habe…)

Jedenfalls hab nach einem Tag in Motueka beschlossen, dass ich früher wegfahre – ab zur Westküste und dann ganz langsam nach unten. Dafür reicht mein Geld eigentlich noch, vor allem da wir meistens in Freddis Van wildcampen können. Wenn es so läuft wie gedacht 🙂 Jetzt erst einmal bin ich noch allein unterwegs in Westport. Wobei allein nicht ganz zutrifft: Nachdem ich schon bei Cape Foulwind mit einem Franzosen unterwegs war hab ich im Hostel später auch noch einen alten Bekannten aus Motueka wiedergetroffen, mit dem es heute auch gleich zu den Oparara Basin geht und der mir heute Abend irgendwas Chinesisches kocht im Ausgleich dafür in meinem Zelt schlafen zu dürfen. JA, ich schlafe im Zelt – jetzt geh ich wirklich unter die Budget-Backpacker! 🙂

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