Wie auf eine grauenvolle Nacht ein wunderschöner Tag folgen kann…

25 02 2011

Und auch am nächsten Tag war Haast einfach nur schrecklich! Am Abend hatten wir uns in der “Stadt” einen relativ guten Ort zum wildcampen ausgesucht, vorher standen wir aber noch eine ganze Weile auf einem öffentlichen Parkplatz mit Toilette, auf dem Camping nicht erlaubt war. Irgendwann kurz nach 8.30pm wurden wir dann schon angesprochen, dass Camping doch nicht erlaubt sei (ja danke, das wissen wir auch…) und dass wir doch in ein Hostel oder Holiday Park gehen sollen, wenn wir im Auto schlafen wollen. Naja, dann war auch erst einmal unser Platz in der Stadt hinüber, der hätte die Autos ja wiedererkennen können. So sind wir ein bisschen außerhalb des Ortes langgefahren um eine geeignete Stelle zu finden (an den richtig guten Orten steht ja immer “No Camping”) und irgendwie gab es auch nichts perfektes. Aber dann war da so eine extrem große Bucht mit einem total unbenutzt aussehendem Tor – und wer sollte schon in eine unbenutzte Ausfahrt fahren? So ganz geheuer war uns das zwar nicht, aber wie haben uns dort mal trotzdem hingestellt, in der Hoffnung, dass keiner soviel Langeweile verspürt dort entlangzufahren, sich über die Autos zu wundern und die Polizei zu rufen. Ging auch erst einmal alles gute, irgendwann ist man dann auch in einen (doch sehr unruhigen) Schlafe gefallen, bis dann gegen 12 Uhr irgendjemand mit seinem Auto und extrem lauter Musik in diese Ausfahrt gefahren ist – erst mal “Ey scheiße, der wird bestimmt gleich klopfen und uns vertreiben oder die Polizei rufen!”, aber der ist dann nur auf das Gelände gefahren (wieso auch immer), ist dort rumgekurvt, irgendwann wieder rausgefahren (“Ey man, jetzt kommt der bestimmt…”) und total laut abgedüst (“Holt der jetzt die Polizei?”). Aber NICHTS! Ich lag da noch die ganzen Nacht total ängstlich, aber es ist einfach nichts gekommen und früh morgens sind wir dann auch zurück in die Stadt zu der öffentlichen Toilette und schnell fertig gemacht… Also gute Erinnerungen an Haast hab ich jetzt überhaupt nicht, bin einfach froh, dass wir da so früh weg sind x.x
Und dabei hat der Tag auf der anderen Seite total schön angefangen! Wir konnten von dem Parkplatz schon die aufgeklärten(! Das gibt es an der Westküste nicht so oft, da sind meistens nur Wolken in den Bergen!) Berge und die aufgehende Sonne und es sah halt überhaupt nach einem total tollen Tag aus. Und den hatten wir dann zum Gllück auch 🙂
Es ging dann über den Haast Pass an Lake Wanaka und Lake Hawea nach Wanaka – und das ist eine der schönsten Strecken überhaupt und vor allem bei dem Wetter, das wir hatten!

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Wanaka ist auch richtig schön, doch größer als erwartet, aber der See macht da auch noch richtig was her. Die Hauptattraktion (neben dem See) dort ist eigentlich “Puzzling World” – ein riesiges Labyrinth und ganz viele Illusionsräume! Das Labyrinth hatte es ganz schön in sich, man sollte die 4 Türme in den Ecken in einer bestimmten Reihenfolge abgehen. Den ersten hab ich noch geschafft, aber danach kam ich überhaupt nicht voran, irgendwann hab ich dann beschlossen raus zu gehen – und als ich dann nicht mal mehr den Weg zum Ausgang gefunden hatte, hatte ich erst Recht die Schnauze voll :/ Aber dann gabs ja noch die Illusionsräume, in dem dich alle Gesichter verfolgen, Wasser nach oben läuft und du auf einmal ein totaler Riese bist! … oder halt ein Zwerg. Hat sich also doch noch gelohnt 🙂



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